»Das, was ich schon lange hätte thun sollen,« sagte der Mann entschlossen – »nach Australien zurückkehren und dort von nun an meiner Familie leben. Noch heute fahre ich in die Residenz, um meine Geldangelegenheiten in Ordnung zu bringen, Deinem Bruder übergebe ich den Verkauf meiner Güter, und dann bindet mich Nichts mehr an Deutschland.«
»Nichts mehr?« sagte Alexandrine herzlich.
»Und hast Du selber mir nicht zugeredet, so zu handeln?«
»Du hast Recht, Eduard,« sagte die Schwester freundlich. »Gott sei Dank, daß Du endlich in die Bahn eingelenkt bist. Aber verfalle auch jetzt nicht in das Extreme und übereile in diesem Augenblick nicht, was Du bis dahin – vielleicht zu lang – verzögert hast.«
»Und kann ich da übereilen?«
»Ja,« erwiderte ruhig die Schwester – »Du magst allerdings so rasch Du willst in die Residenz fahren und dort Rücksprache mit Deinem Banquier nehmen; je eher das geschieht, desto besser; dann aber kehre hierher zurück und ordne selber, gemeinschaftlich mit Rudolph, Deine Angelegenheiten. Rudolph ist überhaupt nicht Geschäftsmann genug, um ihm das Alles so vollständig zu überlassen und würde sich auch nur unbehaglich unter einer solchen Verantwortung fühlen. Wann geht das nächste Schiff?«
»Ich weiß es nicht, aber ich werde heute Morgen noch deshalb nach England schreiben und die Antwort – da ich nicht sagen kann wo ich sein werde, wenn sie eintrifft, – hierher adressiren lassen.«
»Thue das nur,« nickte die Schwester befriedigt vor sich hin – »und wann willst Du in die Residenz?«
»Gleich auf der Stelle.«
»Galaz kann Mittag zurück sein.«