Buddhistische Märchen aus dem alten Indien. Hrsg. v. E. Lüders. Mit 8 Tafeln. 20. Tausend. Geb. M 7.—, Halbleder M 9.50, Ganzleder M 14.—

Dies Märchen lehren uns das Leben und Treiben in den Städten und Dörfern des Gangeslandes kennen; sie führen uns an die Höfe der Fürsten, in die Einsiedeleien der Asketen und die Klöster der buddhistischen Mönche. Die alte indische Märchenwelt mit ihren Göttern und Dämonen, ihren Riesen und Menschenfressern tut sich vor unseren Blicken auf.

Indische Märchen. Hrsg. von Johannes Hertel. Mit 7 Tafeln. 18. Tausend. Geb. M 7.—, Halbleder M 9.50, Ganzleder M 14.—

Preußische Jahrbücher: Ein reicher kulturgeschichtlicher Stoff, der die Eigenart des Volkes deutlich erkennen läßt, ist in diesen Erzählungen geborgen. Die ganze Farbenpracht der indischen Vorstellungswelt tritt in ihnen zutage, wir erkennen alle jene Vorzüge, die dem indischen Märchen das ihm eigene Gepräge geben: die Kunst des Aufbaus, die bewußte Steigerung in der Wahl der Darstellungsmittel und ihre wirksame gegensätzliche Verwendung.

Märchen aus Turkestan und Tibet. Hrsg. von Gust. Jungbauer. 6. Tausend. Geb. M 6.—, Halbleder M 8.50, Ganzleder M 13.—

Aus der Wiege des Indogermanentums stammen diese aus iranisch-mongolischem Volkstum hervorgegangen Märchen, ergänzt durch das von indischer Kultur abhängige Tibet. Es sind reine Märchen mit Königen, Prinzen und Prinzessinnen, erwachsend aus islamitischer Kultur und in enger Beziehung zu der Welt der Dämonen und feenartigen Wesen.

Türkische Märchen. Hrsg. von Friedr. Giese. 5. Tausend. Geb. M 6.—, Halbleder M 8.50, Ganzleder M 13.—

Berliner Börsen-Courier: Zum ersten Male gewinnen wir hier einen zuverlässigen Einblick in die Vorstellungswelt der Türken. Ursprüngliche Volksphantasie steht neben dichterischen Erzeugnissen. Zwar gilt sonst die Phantasie als eine schlechte Zeugin, zauberhaft genug in diesen Märchen, wie es ihr gelingt, Maximen und Ratschläge, die zu bezeugen sie aufgerufen wird, durch nichts als durch das Wunderbare zu beweisen.

Altägyptische Erzählungen und Märchen. Hrsg. v. G. Roeder. Mit 16 Tafeln u. 102 Textabbild. 10. Tausend. Geb. M 7.—, Halbleder M 9.50, Ganzleder M 14.—

Neben der feierlich erhabenen Welt der Tempel und Götter wird in diesem Bande das rein menschliche Leben des altägyptischen Volkes mit seinen Alltagstypen und Schicksalen sichtbar. Auch der gottähnliche Pharao steigt von seiner Höhe herab und wird Mensch unter Menschen. Der Offizier und Beamte, der fleißige Bauer und der tugendhafte Jüngling, das verführerische Weib und die treue Gattin, all diese Typen der Weltliteratur bietet auch der altägyptische Erzähler.