Abb. 4. Bergmann.
(Nach einer Photographie von Fr. Zirkler in Klausthal.)
Abb. 5. Fuhrherr.
(Nach einer Photographie von Fr. Zirkler in Klausthal.)
Abb. 6. Landgängerin.
(Nach einer Photographie von Fr. Zirkler in Klausthal.)
Das Harzgebirge liegt zwischen 51° 28,5′ und 51° 51′ nördl. Breite und zwischen 10° 10′ und 11° 26′ östl. Länge von Greenwich und hat die Gestalt einer von West-Nordwest nach Ost-Südost gerichteten unvollständigen Ellipse, deren Brennpunkte auf den 1142 Meter hohen Brocken und den 595 Meter hohen Ramberg fallen; und deren lange Achse, welcher der nordöstliche Rand als Sehne parallel läuft, zwischen Hahausen und Hettstedt 95 Kilometer lang ist, während ihre größte Breite (vom Südwestrande bis zur Sehne) 34 Kilometer beträgt.
Die Ränder des Gebirges.
Am imposantesten wirkt der Harz von Norden gesehen. In scharfer Markierung, ohne vermittelnden Uebergang steigt er mauerartig auf der etwa 25 Kilometer langen Strecke von Harzburg bis Hahausen aus dem Vorlande auf. Die Luftlinie zwischen der bei 256 Metern liegenden Grenzlinie und den diese um die doppelte Meereshöhe überragenden Bergspitzen beträgt noch nicht 1 Kilometer; zwischen den Hüttenorten Oker und Langelsheim kulminieren der Adenberg bei 538 Meter, der Hahnenberg bei 520 Meter, der Gelmkeberg bei 538 Meter, der Steinberg bei 479 Meter und der Nordberg bei 455 Meter; ja der Rammelsberg und der Herzberg, die den unmittelbaren Hintergrund Goslars bilden, erheben sich sogar zu 635 und 638 Meter. Den vollen, überwältigenden Eindruck eines völlig geschlossenen Gebirgswalles macht dieser Rand indes nur aus der Ferne; von den austretenden Flüssen und Bächen (Radau, Oker, Gose, Grane, Barley, Töllebach und Innerste) außerordentlich stark zerschnitten, löst er sich in der Nähe in Einzelberge auf.