Abb. 7. Klausthal.
(Nach einer Photographie von Fr. Zirkler in Klausthal.)

Abb. 8. Zellerfeld.
(Nach einer Photographie von Fr. Zirkler in Klausthal.)

III.
Geologische Übersicht

Von den Randgesteinen abgesehen, die den deutlich begrenzten Gebirgskern mantelartig umgeben, besteht das Massiv des Harzes zum bei weitem größten Teile aus sedimentären, zum kleineren aus eruptiven Gesteinen.

Verbreitung des Devon.

Die Sediment- oder geschichteten Gesteine — sie heißen auch paläozoische d. i. alttierische — welche sich, die erste, ursprüngliche Grundlage für unser Gebirge bildend, aus den trüben Fluten des noch alle Lande bedeckenden Meeres als Schlamm, Sand und Kies horizontal oder in geringer Neigung niederschlugen, ablagerten und erhärteten, gehören im Westharze dem Devon-, im Ostharze vorwiegend der Kohlenformation an. Die devonische Bildung kommt im Harze in allen ihren Niveaus, als Unter-, Mittel- und Ober-Devon vor.

Von dem Unter-Devon hat man in neuester Zeit die ältesten Schichten abgetrennt und dieser Gruppe den Namen Obersilur zuerkannt. Es sind dies namentlich die Graptolithenschiefer bei Lauterberg, Wernigerode, Harzgerode, Treseburg und der feste, feinkörnige und helle Quarzit, aus dem der Rücken des Bruchberges und des Ackers besteht.