(Gehen vorüber.)

Albrecht (kommt mit Agnes). Nun sprich auch du! Was sagst du dazu?

Agnes. Mir ist, als hört' ich eine Geige mehr, süß klingt's, auch träumt sich's schön dabei.

Albrecht. Ich frage dich, ob du mich lieben kannst!

Agnes. Das fragt eine Fürstentochter, doch nicht mich!

Albrecht. O sprich!

Agnes. Schont mich, oder fragt mich, wie man ein armes Menschenkind fragt, von dem man glaubt, daß ein ungeheures Unglück es treffen könne!

Albrecht. Dies Wort-

Agnes. Legt's nicht aus, ich bitt Euch, zieht niemanden die Hand weg, wenn er sie über die Brust hält.

Caspar Bernauer (der mit Törring gefolgt ist und sich Agnes zu nähern sucht). Morgen, Herr Graf, morgen!