Folgt den Winter sacht.

In all din Sorgen,

In all din Nod

Höllt hei fast di borgen

De true God.

Du leiwes Kind, mak dat man as de Blomen, de dor an den Weg stahn. De sünd dor henstellt von den Herrgott un sälen bläuh’n. Un dat is se genoog, dat se bläuh’n solang se känen, un dat de Herrgott se dor süht. So saßt du ok an dinen Platz stahn in de Welt un din Ding doon: Denn de Herrgott hett di dor henstellt, un dat is genoog, dat hei di dor süht. Din Hart sall en Blom warden, Minschenkind, en Blom, de nix brukt as Sünnenschien, un nix will as Bläuh’n, Gott to Ihr, de Minschen to Deinst, sick sülwst to Lust. Süh so redt dor buten allens mit uns; un wi möten blot de Uhren upmaken un de Ogen apenhollen: denn steiht de Herrgott dor in all sin Herrlichkeit vör uns. Un dat geiht uns as den ollen Profeten: wi fallen up uns Angesicht, un en nigen Geist kümmt äwer uns, en Pingstgeist ut de Höögde, un wi kamen wedder up de Been to stahn, un warden gesund un kriegen nige Kraft un nige Toversicht un nigen Globen.

Äwer wenn wi denn dor buten den Herrgott in all sin Herrlichkeit seihn hebben, denn dörben wi ok nich wedder vergeten, wat hei dor mit uns redt hett. Denn kümmt nu de Reig an uns; denn möt wi sinnig nah Hus gahn un dor mit den Herrgott reden. Den Profeten kümmt gliek de Erinnerung an de annere grote Stunn in sin Leben, wo hei ant Water Kebar in sin Profet namt insett ’t is. Un woveel Stunnen hebben wi nich all in unsen Leben hatt, wo de Herrgott sinen hellen Schien äwer uns hett uplüchten laten. As uns Mudder uns toirst von den Heiland vertellt hett; as wi an den Konfirmatschonsaltor säden: ich will din Kind blieben, as wi hier in de Heimat en grotes Glück erlewen deden, ore as wi buten stünnen int Feld in Nod un Gefohr. Un denn so mennig Mal, wo en Gottswurd uns in ’t Inwennigste drapen hett. Jeden Sünndagmorgen steiht de Herrgott jo an den Altor un will wat von di. Dor will de Orgel di losrieten von de Ird, un de Gesang sall di dat Stiegen lichter maken, bet du toletzt baben up den Barg ankamen büst, un de Predigt anfangt. Denn jede Predigt in’t Gotteshus sall ne Bargpredigt von den Heiland sin, un bi jedes Heilandwurt sall de Herrlichkeit von unsen Herrgott dörch de Kirch gahn: du fäuhlst, wat halw un holl an di is, un in Demot un Gottsfurcht treckt di dat hen na ’t Altorkrüz. Dat sünd ümmer Kebarstunnen för uns, wo dat Wurd vun’t Krüz in uns Hart kümmt. En Murer, de en grade Wand upsetten will, brukt ne Waterwag. Wenn de Waterblas ünner dat rode Fadenkrüz to stahn kümmt, denn hett hei richtig arbeit ’t. En Christenminsch brukt sonne Lebenswag, üm ümmer wedder nahtoseihn, dat hei sinen Lebensbu richtig upführt. Disse Lebenswag is dat Evangelium, un wenn du an Sünndagmorgen markst, dat din Leben sick ünner dat Krüz von Golgatha instellt hett, denn so is dat richtig. Wi hebben dat heil nödig, dat Krüz ümmer wedder an uns Leben to hollen; dat gifft uns Richtung un gifft uns Trost un Kraft, un lett uns ierst de ganze Herrlichkeit von unsen Herrgott seihn. Un wenn du disse Herrlichkeit seihn hest, denn seggt hei to di: nu gah hen un slut di in din Hus! In din Hus möst du den Anfang maken mit den nigen Pingstgeist, wenn’t anners warden sall in de Welt. Meenst du, dat kümmt up enen nich an? Kiek mal, wenn du in de Nacht verbiestert büst in düstern Wold, un dor schient man blot en lütt Licht in de Fiern ut en lütt Finster, wat makt dat ut, un woveel Minschen känen dordörch den rechten Weg wedderfinnen! Un nu nimm irst mal en Lüchttorn. Hunnerte wiest hei in de Nacht den Weg dörch Storm un Wellen. Wenn ok man en Minsch gegen all de Blindheit un Verlagenheit, gegen all den Schandkram un de Gottlosigkeit angeiht, wenn ok man en christlich Hus en hillig Licht upstecken deiht in de unhillige Welt, dat makt woll wat ut. Sei hebben lang drömt von dütsche Macht un Herrlichkeit, hebben drömt, bet dat Weder all äwer uns stünn. Un denn kem Slag üm Slag, bet up den letzten in de letzte Woch. Blot dat nakte Lewen willen se uns laten, un dat günnen se uns ok noch nich mal. Aewer dat is seker: ok in dat Unweder, wat nu äwer uns kamen is, steiht de Herrgott in sin Herrlichkeit vör uns un will uns seggen: gah hen un slut di in din Hus! Von binnen möt dat dütsche Hus wedder upbugt warden. Mak de Dör to, dat du dat Fiedeln un Fleuten nich hürst, un denn mak Gebruk von din Husrecht un smiet all de unhilligen Geister ton Finster rut: den Klaggeist un den Sorgengeist, de Eigensük un de Aewerbostigkeit, un pack di mal allens vör di up den Disch, wat du noch hest ore doch hebben kannst: din Arbeid un Sweet, din Mood un Glowen, din Leiw un Gottvertrugen. Un paß up, dat in din Hus ok de Seel to Wurd kamen deiht un dat de Herrgott ok mal ahn Inladung in din Stuw herinnekamen kann. Nimm din Kinner an de Hand un folg mit ehr de Hänn un red mit din Herrgott ut deipsten Hartensgrunn. Denn bliwwt den Herrgott sin Herrlichkeit bi di, buten un binnen is Maiendag, sin helle Sünnenschien geiht mit di, ok wenn mal Wulken äwer Hus un Heimat trecken.

So, nu bün ick farig hier up de Kanzel; nu kümmt de Reig an di; wenn du nahst ut de Kirchdör geihst; un ümmer, ümmer saßt du denken: din Herrgott will wat von di, buten upt Feld, dor will hei mit di reden, binnen int Hus, dor saßt du mit em reden, uns Herrgott will von di din ganzes Hart un Leben. Wenn du dat von nu an nich wedder vergeten wist, denn ward di dit en gesegnetes Pingstfest.

Amen!