Zu V. 1. Udbina, gegenwärtig ein kleiner Bezirkort in der Lika, wird nun zu Chrowotien gerechnet.

Zu V. 5. Die moslimischen Slaven verschmähten das Weintrinken nicht, im Gegensatz zu den übrigen strenggläubigen Moslimen.

Zu V. 8. Tataren waren die offiziellen Kuriere in der Türkei.

Zu V. 12. Türkisch richtig: selam aleikum = Friede mit Euch!

Zu V. 30. Tihanja heisst im Volkmunde das nunmehr verkarstete Berggebiet im Südwesten von der Lika und dem chrowotischen Küstenland. Gemeint ist offenbar die alte Handelstrasse, die von Zengg (Senj) nach Bosnien führte.

Zu V. 59. Otoka, gegenwärtig ein Dörfchen unweit des Städtchens Krupa, an dem Una-Flüsschen. Die Ruinen der Burgwarte Ahmetović’s sind noch ziemlich gut erhalten. Bab Ahmetović war ein hochberühmter Held, wie ihn das Volklied der Moslimen darstellt.

Zu V. 60. Zilka ist der slavisierte Name von Sulejma oder Suleika.

Zu V. 62. Die Braut wird vom Hochzeitzug, nach türkischem Brauch, dem Bräutigam zugeführt. Der Zug wird von den Eltern des Bräutigams ausgerüstet.

Zu V. 66. Es ist eine Eigentümlichkeit der serbischen und zum Teil auch der anderen Volkausdruckweise, dass der Erzähler häufig von sich als wie von einem dritten erzählt.