Selicour. Mit Ihrer Erlaubniß, Madame, Sie sind gar zu gütig! Man muß ihm sein schlichtes Wesen zu gute halten; er ist ein guter ehrlicher Landmann und ein Vetter, den ich sehr lieb habe.
Mad. Belmont. Das sieht Ihnen ähnlich, Herr Selicour!
Robineau. Ich komme so eben an, Herr Vetter!
Selicour. So—und woher denn?
Robineau. Ei, woher sonst als von unserm Dorf.—Dieses Paris ist aber auch wie zwanzig Dörfer.—Schon über zwei Stunden, daß ich aus dem Postwagen gestiegen, treib' ich mich herum, um Ihn und den La Roche aufzusuchen, Er weiß ja, Seinen Nachbar und Schulkameraden.— Nun, da find' ich Ihn ja endlich, und nun mag's gut sein!
Selicour. Er kommt in Geschäften nach Paris, Vetter?
Robineau. In Geschäften! Hat sich wohl! Ein Geschäft hab' ich freilich—
Selicour. Und welches denn?
Robineau. Je nun—mein Glück hier zu machen, Vetter!
Selicour. Ha! Ha!