Narbonne (steht auf). Ich kenne wenig Arbeiten, die so vortrefflich wären—Selicour, Sie sind Gesandter!

Karl. Mein Gott!

Narbonne. Sie sind's! Ich stehe Ihnen für Ihre Ernennung! Wer das schreiben konnte, muß ein rechtschaffener Mann, muß ein Mann von hohem Genie sein!

Selicour. Aber erlauben Sie—ich weiß nicht, ob ich es annehmen darf—Zufrieden mit meinem jetzigen Loose—

Narbonne. Sie müssen sich von allem losreißen, wenn der Staat Sie anderswo nöthig hat.

Selicour. Dürfte ich mir nicht wenigstens Herrn Firmin zu meinem
Secretär ausbitten?

Firmin. Wo denken Sie hin? Mich? Mich? Zu Ihrem Secretär?

Selicour. Ja, Herr Firmin! Ich habe Sie sehr nöthig.

Karl. Das will ich glauben.

Narbonne. Das wird sich finden! Nun! Wie ist die Musik abgelaufen?