Selicour. Fräulein Charlotte hat ganz himmlisch gesungen.

Fünfter Auftritt.

Michel zu den Vorigen.

Michel. Die Gesellschaft ist im Saal versammelt—

Narbonne. Sie sind so gütig, liebe Mutter, sie zu empfangen—Ich will dieses jetzt auf der Stelle absenden—(Leise zu Selicour.) Gewinnen Sie die Einwilligung meiner Tochter, und mit Freuden erwähle ich Sie zum Sohn—Noch einmal! Das Werk ist vortrefflich, und ich gäbe viel darum, es gemacht zu haben. (Ab.)

Selicour (zu Karl). Nun, genießen Sie Ihres Triumphs, Herr Firmin!— (Zu Charlotten.) Unser junger Freund weiß die Complimente ganz gut aufzunehmen.

Charlotte. Nach den hübschen Sachen, die ich von ihm gesehen, hätte ich nicht geglaubt, daß er nöthig haben würde, sich mit fremden Federn zu schmücken.

Selicour. Bloße Gefälligkeit, mein Fräulein!—Aber die Gesellschaft wartet—

Firmin (zu seinem Sohn). Nun, du hast ja ganz gewaltiges Lob eingeerntet! (Selicour gibt Charlotten seinen Arm.)

Karl. Ja, ich hab' Ursache, mich zu rühmen.