Fr. v. Dorsigny. Ohne Groll, Herr von Dorsigny! Sie haben auf meine Unkosten gelacht, ich lache jetzt auf die Ihrigen, und so heben wir gegen einander auf.—Ich habe jetzt einige Besuche zu geben. Wenn ich zurückkomme und Ihnen der spaßhafte Humor vergangen ist, so können wir ernsthaft miteinander reden. (Ab.)

Oberst (zu Frau von Mirville). Verstehst du ein Wort von allem, was sie da sagt?

Fr. v. Mirville. Ich werde nicht klug daraus. Aber ich will ihr folgen und der Sache auf den Grund zu kommen suchen. (Ab.)

Oberst. Thu' das, wenn du willst. Ich geb' es rein auf—so ganz toll und närrisch hab' ich sie noch nie gesehen. Der Teufel muß in meiner Abwesenheit meine Gestalt angenommen haben, um mein Haus unterst zu oberst zu kehren, andere begreif' ich's nicht-

Neunter Auftritt.

Oberst Dorsigny. Champagne, ein wenig betrunken.

Champagne. Nun, das muß wahr sein!—Hier lebt sich's, wie im Wirthshaus—Aber wo Teufel stecken sie denn alle?—Keine lebendige Seele hab' ich mehr gesehen, seitdem ich als Kourier den Lärm angerichtet habe—Doch, sieh da, mein gnädiger Herr, der Hauptmann—Ich muß doch hören, wie unsere Sachen stehen. (Macht gegen den Oberst Zeichen des Verständnisses und lacht selbstgefällig.)

Oberst. Was Teufel! ist das nicht der Schelm, der Champagne?—Wie kommt der hieher, und was will der Esel mit seinen einfältigen Grimassen?

Champagne (wie oben). Nun, nun, gnädiger Herr?

Oberst. Ich glaube, der Kerl ist besoffen.