Lormeuil. Ein guter Vater zu sein.

Dorsigny. Wie?

Lormeuil. Sie haben mir hundertmal gesagt, daß Sie Ihren Neffen wie einen Sohn liebten—Nun denn, so geben Sie ihm Ihre Tochter! Machen Sie Ihre beiden Kinder glücklich.

Dorsigny. Aber was soll denn aus Ihnen werden?

Lormeuil. Aus mir?—Man will mich nicht haben, das ist freilich ein Unglück! Aber beklagen kann ich mich nicht darüber, da Ihr Neffe mir zuvorgekommen ist.

Dorsigny. Wie? Sie wären fähig, zu entsagen?

Lormeuil. Ich halte es für meine Pflicht.

Dorsigny (lebhaft). Ach, Herr von Lormeuil! Wie viel Dank bin ich
Ihnen schuldig!

Lormeuil. Ich verstehe Sie nicht.

Dorsigny. Nein, nein, Sie wissen nicht, welch großen, großen Dienst
Sie mir erzeigen—Ach, meine Sophie! Wir werden glücklich werden!