Dorsigny. Still! Hören wir, was er schreibt!
Fr. v. Dorsigny (liest). "Haben Sie die Güte, mein Herr, sich noch diesen Abend in mein Haus zu bemühen und den Ehekontrakt mit zu bringen, den Sie für meine Tochter aufgesetzt haben. Ich habe meine Ursachen, diese Heirath noch in dieser Nacht abschließen—Dorsigny."
Champagne. Da haben wir's schwarz auf weiß! Nun wird die gnädige
Frau doch nicht mehr an der Einwilligung des Herrn Onkels zweifeln?
Sophie. Es ist also gar nicht nöthig, daß der Papa Ihnen schreibt, liebe Mutter, da er diesem Herrn geschrieben hat.
Fr. v. Dorsigny. Was denken Sie von der Sache, Herr Gaspar?
Notar. Nun, dieser Brief wäre deutlich genug, dächt' ich.
Fr. v. Dorsigny. In Gottes Namen, meine Kinder! Seid glücklich!
Gebt euch die Hände, weil doch mein Mann selbst den Notar herschickt.
Dorsigny. Frisch, Champagne! Einen Tisch, Feder und Tinte; wir wollen gleich unterzeichnen.
Achter Auftritt.
Oberst Dorsigny. Valcour. Vorige.