Fr. v. Mirville. Himmel! Der Onkel!
Sophie. Mein Vater!
Champagne. Führt ihn der Teufel zurück?
Dorsigny. Jawohl, der Teufel! Dieser Valcour ist mein böser Genius!
Fr. v. Dorsigny. Was seh' ich! Mein Mann!
Valcour (den ältern Dorsigny präsentierend). Wie schätz' ich mich glücklich, einen geliebten Neffen in den Schooß seiner Familie zurückführen zu können! (Wie er den jüngern Dorsigny gewahr wird.) Wie Teufel, da bist du ja—(Sich zum ältern Dorsigny wendend.) Und wer sind Sie denn, mein Herr?
Oberst. Sein Onkel, mein Herr.
Dorsigny. Aber erkläre mir, Valcour-Valcour. Erkläre du mir selbst! Ich bringe in Erfahrung, daß eine Ordre ausgefertigt sei, dich nach deiner Garnison zurück zu schicken—Nach unsäglicher Mühe erlange ich, daß sie widerrufen wird—ich werfe mich aufs Pferd, ich erreiche noch bald genug die Postchaise, wo ich dich zu finden glaubte, und finde auch wirklich-Oberst. Ihren gehorsamen Diener, fluchend und tobend über einen verwünschten Postknecht, dem ich Geld gegeben hatte, um mich langsam zu fahren, und der mich wie ein Sturmwind davon führte.
Valcour. Dein Herr Onkel findet es nicht für gut, mich aus meinem Irrthum zu reißen; die Postchaise lenkt wieder um, nach Paris zurück, und da bin ich nun—Ich hoffe, Dorsigny, du kannst dich nicht über meinen Eifer beklagen.
Dorsigny. Sehr verbunden, mein Freund, für die mächtigen Dienste, die du mir geleistet hast! Es thut mir nur leid um die unendliche Mühe, die du dir gegeben hast.