Thekla.
Was soll er überall bei der Gesellschaft?
Es ist sein Umgang nicht, es mögen würd'ge,
Verdiente Männer sein, er aber ist
Für sie zu jung, taugt nicht in die Gesellschaft.
Gräfin.
Ihr möchtet ihn wohl lieber ganz behalten?
Thekla. (lebhaft).
Ihr habt's getroffen. Das ist meine Meinung.
Ja, laßt ihn ganz hier, laßt den Herren sagen—
Gräfin.
Habt Ihr den Kopf verloren, Nichte?—Graf!
Sie wissen die Bedingungen.
Max.
Ich muß gehorchen, Fräulein. Leben Sie wohl.
(Da Thekla sich schnell von ihm wendet.)
Was sagen Sie?
Thekla. (ohne ihn anzusehen)
Nichts. Gehen Sie.
Max.
Kann ich's,
Wenn Sie mir zürnen—
(Er nähert sich ihr, ihre Augen begegnen sich, sie steht einen
Augenblick schweigend, dann wirft sie sich ihm an die Brust, er
drückt sie fest an sich.)