Vierzehnter Auftritt
Andreas Doria. Lomellin.
Andreas. Dort jauchzen sie hin.
Lomellin. Ihr Glück hat sie berauscht. Die Thore sind bloßgegeben.
Der Signoria wälzt sich Alles zu.
Andreas. Nur an meinem Neffen scheute das Roß. Mein Neffe ist todt.
Hören Sie, Lomellin-Lomellin. Was? noch? noch hoffen Sie, Herzog?
Andreas (ernst). Zittre du für dein Leben, weil du mich Herzog spottest, wenn ich auch nicht einmal hoffen darf.
Lomellin. Gnädigster Herr—eine brausende Nation liegt in der Schale
Fiescos—Was in der Ihrigen?
Andreas (groß und warm). Der Himmel!
Lomellin (hämisch die Achsel zuckend). Seitdem das Pulver erfunden ist, campieren die Engel nicht mehr.
Andreas. Erbärmlicher Affe, der einem verzweifelnden Graukopf seinen Gott noch nimmt! (Ernst und gebietend.) Geh! mache bekannt, daß Andreas noch lebe—Andreas, sagst du, ersuche seine Kinder, ihn doch in seinem achtzigsten Jahre nicht zu den Ausländern zu jagen, die dem Andreas den Flor seines Vaterlandes niemals verzeihen würden. Sag' ihnen das, und Andreas ersuche seine Kinder um so viel Erde in seinem Vaterland für so viel Gebeine.