Ferdinand. Tod und alle Teufel! Ich sage: Zurück!—Noch einmal!
Haben Sie Erbarmen mit sich selbst. Treiben Sie mich nicht aufs
Äußerste, Vater.

Präsident (aufgebracht zu den Gerichtsdienern). Ist das euer
Diensteifer, Schurken?

Gerichtsdiener (greifen hitziger an).

Ferdinand. Wenn es denn sein muß (indem er den Degen zieht und einige von denselben verwundet), so verzeih mir, Gerechtigkeit!

Präsident (voll Zorn). Ich will doch sehen, ob auch ich diesen Degen fühle. (Er faßt Luisen selbst, zerrt sie in die Höhe und übergibt sie einem Gerichtsknecht.)

Ferdinand (lacht erbittert). Vater, Vater! Sie machen hier ein beißendes Pasquill auf die Gottheit, die sich so übel auf ihre Leute verstund und aus vollkommenen Henkersknechten schlechte Minister machte.

Präsident (zu den Übrigen). Fort mit ihr!

Ferdinand. Vater, sie soll an den Pranger stehen, aber mit dem Major, des Präsidenten Sohn—Bestehen Sie noch darauf?

Präsident. Desto possierlicher wird das Spektakel—Fort!

Ferdinand. Vater, ich werfe meinen Officiersdegen auf das Mädchen.
—Bestehen Sie noch darauf?