Wallenstein.
Sieh da, die Mutter mit der lieben Tochter!
Wir wollen einmal von Geschäften ruhn—
Kommt! Mich verlangte, eine heitre Stunde
Im lieben Kreis der Meinen zu verleben.
Gräfin.
Wir waren lang nicht so beisammen, Bruder.
Wallenstein. (beiseite, zur Gräfin)
Kann sie's vernehmen? Ist sie vorbereitet?
Gräfin.
Noch nicht.
Wallenstein.
Komm her, mein Mädchen. Setz dich zu mir.
Es ist ein guter Geist auf deinen Lippen,
Die Mutter hat mir deine Fertigkeit
Gepriesen, es soll eine zarte Stimme
Des Wohllauts in dir wohnen, die die Seele
Bezaubert. Eine solche Stimme brauch
Ich jetzt, den bösen Dämon zu vertreiben,
Der um mein Haupt die schwarzen Flügel schlägt.
Herzogin.
Wo hast du deine Zither, Thekla? Komm.
Laß deinem Vater eine Probe hören
Von deiner Kunst.
Thekla.
O meine Mutter! Gott!
Herzogin.
Komm, Thekla, und erfreue deinen Vater.
Thekla.
Ich kann nicht, Mutter—
Gräfin.
Wie? Was ist das, Nichte!