Herzogin.
O war es dies, was ihr das Herz beklemmte?
Gott segne dich, mein Kind! Du darfst
Dich deiner Wahl nicht schämen.

Gräfin.
Diese Reise—
Wenn's deine Absicht nicht gewesen, schreib's
Dir selber zu. Du hättest einen andern
Begleiter wählen sollen!

Wallenstein.
Weiß er's?

Gräfin.
Er hofft sie zu besitzen.

Wallenstein.
Hofft
Sie zu besitzen—Ist der Junge toll?

Gräfin.
Nun mag sie's selber hören!

Wallenstein.
Die Friedländerin
Denkt er davonzutragen? Nun! Der Einfall
Gefällt mir! Die Gedanken stehen ihm nicht niedrig.

Gräfin.
Weil du so viele Gunst ihm stets bezeugt,
So—

Wallenstein.
—Will er mich auch endlich noch beerben.
Nun ja! Ich lieb ihn, halt ihn wert; was aber
Hat das mit meiner Tochter Hand zu schaffen?
Sind es die Töchter, sind's die einz'gen Kinder,
Womit man seine Gunst bezeugt?

Herzogin.
Sein adeliger Sinn und seine Sitten—