»Man bitte hin und bitte her – man wird nichts damit ausrichten. Man nehme hurtig den Kranz vom Kopfe!«
Ich will recht stille seyn, liebster Herr Magister!
»Nun ist man der liebste Herr Magister! Man mache sich keine Hoffnung, ihn mit Schmeicheleyen auf seine Seite zu bringen.«
Liebster, bester Herr Magister!
»Nun, wird es bald? Ich sehe wohl, man muß nicht anstehen, ihm den Kranz mit eignen Händen herunter zu reißen!«
Ich sprang auf und lief zur Thür.
»O, Herr Magister,« riefen Malchen und Louise zugleich, »lassen Sie ihm doch den Kranz!«
Man halte das Maul! sagte Fink zornig.
Malchen und Louise hielten sich mit beyden Händen den Mund zu.
Bey dem Lärmen kann man auch gar nichts lernen! brummte der junge Herr, machte sein Buch zu und schob es von sich. Als Fink sahe, daß sein Liebling böse wurde, stieg sein Zorn auf den äußersten Grad. Er lief auf mich zu, aber ich war in einem Sprunge zur Thür hinaus. Malchen that einen lauten Schrey, als er seine Hand ausstreckte, um mich zu packen.