[863] Dr. Fr. Dieterici. Die Philosophie der Araber im X. Jahrhundert n. Chr. Leipzig 1876. S. 45.

[864] Z. B. bei John Mühleisen-Arnold. Der Islâm nach Geschichte, Charakter und Beziehung zum Christentum. Aus dem Englischen. Gütersloh 1878. S. 156.

[865] Pischon. Einfluss des Islâm. S. 10.

[866] In seiner köstlichen humoristischen Skizze: „Simpson von Bassora“. Ich habe sie seinerzeit ins Deutsche übertragen und veröffentlicht im: Ausland 1880. S. 648–657.

[867] A. v. Kremer. Kulturgesch. des Orients. Bd. II. S. 114.

[868] Sure 33 des Koran sagt: „Wenn ihr etwas Notwendiges von den Frauen des Propheten zu fordern habt, so fordert es hinter einem Vorhange“, was wohl so viel heisst als: die Frau sei verschleiert; denn wenige Zeilen später kommt: „Doch haben die Frauen des Propheten keine Sünde davon, wenn sie unverhüllt sprechen mit ihren Vätern, Söhnen, Brüdern oder mit den Söhnen ihrer Brüder und Schwestern, oder mit ihren Frauen, oder mit ihren Sklaven.“ Endlich: „Sage, o Prophet, deinen Frauen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, dass sie ihr Übergewand umwerfen sollen, wenn sie ausgehen; so ist’s schicklich, damit man sie als ehrbare Frauen erkenne und sie nicht beleidige.“ (Dr. L. Ullmann. Der Koran. Aus dem Arabischen wortgetreu neu übersetzt und mit erläuternden Anmerkungen versehen. Siebente Auflage. Bielefeld und Leipzig 1877. S. 364.)

[869] Murad Efendi. Türkische Skizzen. Leipzig 1877. Bd. II. S. 2. (Der mir persönlich bekannt gewesene Murad Efendi war ein Österreicher Namens Werner, welcher als Gesandter der hohen Pforte zu Stockholm starb.)

[870] Kremer. A. a. O. S. 108.

[871] Arnold urteilt ganz schief, wenn er meint, diese Vorschrift entspringe der Ansicht, dass das Weib der Selbstbestimmung unfähig sei, während sie vielmehr einfach dafür sorgen wollte, dass es sich dem Vermehrungsgeschäfte nicht entziehe.

[872] Vincenti. Die Ehe im Islâm. S. 9. — H. H. Jessup (The Women of the Arabs. London 1874) führt aus dem arabischen Beyruter Blatte „Jenneh“ eine Notiz an, welche triumphierend als Beispiel der ungeheuren Fruchtbarkeit in Syrien meldet, dass ein junges Mädchen, welches mit 9½ Jahren geheiratet hatte, nun schon mit 20 Jahren Grossmutter geworden sei.