[906] S. G. W. Benjamin. Persia and the Persians. Lond. 1887. S. 104.

[907] Dahin gehört unter anderen die von Lady Montague erfundene Fabel vom sogenannten „Schnupftuchwerfen“. Wenn der Sultan oder Pascha einer Odaliske seine Gunst erweisen will, so wirft er angeblich, nachdem die Damen des Harems ihn in reizender Vereinigung guitarreklimpernd umgaukelt haben, der Erwählten sein Schnupftuch zu. Kommt nie vor. In früheren Zeiten würde die Holde wahrscheinlich nicht recht gewusst haben, wozu sie das Geschenk gebrauchen sollte; und jetzt wurde sie es für ein gar zu bescheidenes Zeichen der Anerkennung halten.

[908] Globus. Bd. XVI. S. 167.

[909] Maltzan. Orientalische Haremsstudien, in der „Neuen Freien Presse“ vom 27. August 1873.

[910] So herrschte z. B. im Harem des Chidiv Ismail Pascha, also des Krösus unter allen Haremsbesitzern, dessen jährliche Haremsausgaben auf etwa sechs Millionen Mark veranschlagt wurden, ein gänzlicher Mangel an jenem Gefässe, welches die Franzosen (euphemistisch) un vase nennen. So berichtet Emmeline Lott. Harem Life in Egypt and Constantinople. London 1865. Bd. II. S. 80. Die Feder bleibt stille stehen, wenn man sich die Folgen dieser Vasenlosigkeit denkt.

[911] Murad Efendi. A. a. O. S. 6.

[912] Dr. Moritz Hoernes. Dinarische Wanderungen. Kultur- und Landschaftsbilder aus Bosnien und der Herzegowina. Wien 1888. S. 70.

[913] Polak. A. a. O. Bd. I. S. 161.

[914] Benjamin. Persia and the Persians. S. 31.

[915] Aus Persien. Aufzeichnungen eines Österreichers. Wien 1882. S. 95.