[87] Mantegazza. Anthropologisch-kulturgesch. Studien. S. 36–37.
[88] Rudolf Bergner. Rumänien. Eine Darstellung des Landes und der Leute. Breslau, 1887. S. 61.
[89] Anatole Leroy-Beaulien. L’empire des Tsars et les Russes. Paris, 1881. Bd. I. S. 132.
[90] Gustaf Retzius. Finska kranier jämte några Natur- och Literatur-Studier inom andra områden af finsk antropologie. Stockholm, 1878. S. 119.
[91] G. G. Winkler. Island, seine Bewohner, Landesbildung und vulkanische Natur. Braunschweig, 1861. S. 107–111.
[92] Dies hindert freilich nicht, dass die Künstler, Maler wie Bildhauer, sich mit Vorliebe das Nackte und insbesondere das nackte Weib zum Vorwurfe ihrer Darstellungen wählen und dass solche Kunstleistungen von Herren und Damen gemeinsam besichtigt und ohne Erröten bewundert und besprochen werden, wie denn auch die Kunstläden Nuditäten der Schaulust ausstellen, welche alt und jung mit Behagen betrachten. Jedenfalls auch ein Widerspruch, den selbst das „Göttliche in der Kunst“ nicht zu erklären vermag.
[93] Dr. Otto Kuntze. Um die Erde. Reiseberichte eines Naturforschers. Leipzig, 1881. S. 487.
[94] Zöller. Pampas und Anden. S. 64. Treffend fügt der Verfasser hinzu: „Es ist in der That seltsam, wie viel weniger die Nacktheit eines Farbigen unserem Auge auffällt, als diejenige eines Europäers. Erzählt man einem Mitreisenden, der noch niemals wilde oder halbwilde Länder besucht hat, von der Nacktheit der sogenannten Naturkinder, deutet man namentlich dem weiblichen Teil der Passagiere dergleichen an, so denken sie sich darunter etwas Fürchterliches. Naht der betreffende Augenblick, so ist es höchst interessant, jenen eigentümlichen Kampf zwischen Zurückhaltung, Furcht, Übermut und Neugierde zu beobachten, der stets mit dem Siege der letzteren endet. Und lebt man nun gar in Ländern, wo die Mehrzahl der eingeborenen Bevölkerung den grössten Teil des Körpers unbedeckt lässt, so gewöhnt man sich so schnell daran, dass man schon nach wenigen Tagen die Sache weit weniger komisch findet, als das gemeinsame Baden der Geschlechter in belgischen, französischen und italienischen Seeplätzen. Ich habe auf Timor, in den Bergen von Java, in Hinterindien u. s. w. junge Damen so ungeniert und augenscheinlich so unschuldig und arglos einem Dutzend nackter Eingeborener ihre Befehle erteilen sehen, als ob es europäische Wäscherinnen oder Dienstmädchen gewesen wären.“
[95] Peschel. Völkerkunde. S. 173.
[96] Humboldts Reise nach den Äquinoktialgegenden des neuen Kontinents. Bd. II. S. 19.