[396] Den Nachrichten der Alten zufolge herrschte Gemeingut an Grund und Boden bei den keltiberischen Vaccaei, den Geten und den alten Germanen, ja selbst in Sparta und im ältesten Rom. Unter den Ackerbauern der Gegenwart findet sich das ungeteilte Grundeigentum bei den Indianern Kolumbiens, bei den Malayen und vielen Stämmen Indiens, wie die Naïr, die Tihur in Audh, die Singhalesen; auch Manus Gesetzbuch kennt noch kein Sondereigentum. Die Zahl der niedrigeren Stämme ohne persönliches Grundeigentum ist aber Legion.

[397] Post. A. a. O. S. 119–127.

[398] H. von Rosenberg. Der malayische Archipel. Leipzig 1878. S. 453.

[399] Lippert. Gesch. d. Familie. S. 17.

[400] Bachofen. Mutterrecht. S. 312.

[401] Kautsky, im Kosmos. Bd. XII. S. 339.

[402] A. a. O. S. 347.

[403] A. a. O. S. 338.

[404] Tacitus. Germ. Cap. XX.

[405] Herodot (deutsch von Heinrich Stein). Bd. I. 88.