Toujours est-il, que les motifs d’une prolongation de rapports seulement officieux entre Paris et Francfort seront difficilement appréciés par l’opinion publique. Il est à prévoir que celle-ci subira de notables changements, sur tout si d’autres puissances européennes mettraient plus d’empressement à régler leurs relations internationales avec l’Allemagne. Ce retour de l’opinion publique influerait nécessairement la position de l’Allemagne et de son organe central au sujet des affaires d’Italie. Et pour prévenir ce retour, ne serait-il pas d’une bonne politique, d’écarter le plutôt possible les difficultés formelles, qui, en d’autres circonstances, certes, seraient d’un poids plus décisif? De cette manière les sympathies entre les deux pays seraient maintenues et augmentées, une grande garantie de plus pour un avenir pacifique serait consacrée, et les réserves exigées par les obligations internationales envers les différens pays de l’Allemagne ne seraient aucunement exclues.
Telle est l’opinion d’un vieux professeur d’histoire, qui de ses longues études s’est formé la conviction que des rapports de sincère amitié entre la France et l’Allemagne, sont le meilleur gage d’un heureux avenir pour les deux pays et pour l’Europe.
Fünfundfunfzigster Brief.
Paris, den 1. September 1848.
Lord Normanby bedauerte gestern Österreichs Ablehnen der Mediation, gab indessen zu, daß sie höflich in den Formen und nur eine vorläufige sei. Sehr müsse man wünschen, daß Österreich nun bald genauer angebe, was es eigentlich in und für Italien zu thun gedenke. Hierauf folgten Erörterungen über die Nothwendigkeit des Friedens, die Gefahr jedes Krieges, die Ungewißheit des Ausganges, die Unsicherheit einer neutralen Stellung Englands. Ich hob hiebei die Interessen und die Stellung Deutschlands im Allgemeinen hervor, ohne über die Gränzen der Vorsicht hinauszugehen. Lord Normanby räumte ein: daß die neuen Ereignisse eine baldige Entscheidung über den deutschen Reichsverweser doppelt nothwendig machten. Auch habe er wiederholt in diesem Sinne zu Hrn. Minister Bastide gesprochen und werde es unverzüglich nochmals thun.
An die Bemerkung: daß die Getreide- und Kartoffelernte in England wahrscheinlich nicht günstig ausfalle, reihte Lord Normanby die Äußerung: man müsse schlechterdings den Frieden mit Dänemark sogleich abschließen und den freien Seehandel herstellen. Er hoffe, daß Frankfurt keine Hindernisse in den Weg legen werde. Ein anderes langes Gespräch hatte ich mit dem österreichischen Geschäftsträger, Hrn. von Thom, welcher mir sagte: er habe über Österreichs Absichten hinsichtlich der Organisation Italiens bereits eine bestimmtere Erklärung abgegeben, welche auf Hrn. Minister Bastide einen günstigen Eindruck gemacht zu haben scheine.
Nach den Äußerungen des Hrn. — wäre Lord Normanby (wenn das Wort mir erlaubt ist) unbequemer für Österreich, als Hr. Minister Bastide. Des Lords langer Aufenthalt in Italien möge ihn günstiger für dieses Land stimmen; es bleibe aber zweifelhaft, ob er ganz im Sinne Lord Palmerston’s und der englischen Regierung verfahre oder ein englisches Ministerium sich halten könne, das den Franzosen den Eingang in Italien verstatte.
Nachmittag 2 Uhr.