Wo find’ ich, riefst Du, wahrhaft treue Herzen,

Die mich verstehen und der Welt Geschicke?

Wer Dich gekannt, er war Dir treu ergeben,

Und bleibt es selbst in dunkler Nächte Grauen,

Du Bild der Anmuth, edelste der Frauen,

Die gern das Volk geführt zu neuem Leben!

So hoch gestellt, und dennoch fern vom Rathen;

Cassandra unserer Zeit, Dein heilig Glühen

Geopfert ward es unter Spott und Hohne!

Was kann Dich trösten, als wenn neue Saaten,