Monsieur Bastide à Monsieur de Raumer.
Monsieur!
Je viens de recevoir une dépêche de Francfort, dans laquelle se trouve textuellement la phrase suivante: Il n’est plus question de l’envoi de Monsieur de Rantzau non plus que de celui de Mons. de Nostiz comme réprésentant du pouvoir central à Paris, et provisoirement du moins, Monsieur de Raumer, y conservera son poste actuel.
Permettez de me féliciter de cette nouvelle, qui me donne l’espérance de conserver avec vous les excellents rapports que je suis heureux d’entretenir!
Votre tout devoué
Jules Bastide.
25. nov. 1848.
Fünfundachtzigster Brief.
Paris, den 27. November 1848.
Allerdings hat jeder Tag seine eigene Sorge! Wer aber kann herzlos die Leiden voriger Tage ganz vergessen, oder die Augen gegen eine herandringende Zukunft verschließen, die man fördern oder bekämpfen soll? Wenn ich die Dinge aus der Vogelperspektive des Historikers betrachte, so sehe ich neben den durch Wolken verdunkelten Landschaften, auch die erleuchteten; der Abendstern wird zum Morgensterne und den fernab donnernden Gewittern folgt der versöhnende Regenbogen. Jetzt aber krieche ich gezwungen wie ein Wurm an der Erde, sehe Alles in größter Nähe, gleichsam durch ein Mikroskop, welches das Natürliche bis zum Entsetzen vergrößert. Wie kann und darf man dem entgehen? Selbst (abgesehen von Dem, was Pflicht und Beruf gebieterisch fordern) nähme man Flügel der Morgenröthe und flöhe zum äußersten Meere, so würden die Nachtvögel der Zeitungen folgen, und ihr betäubendes Mordgeschrei erheben. — Wieder ein Mord mehr vollbracht durch die heutigen Assassinen, welche in der Praxis den alten gleich stehen, durch ihre nichtswürdig ausgebildeten, besonnenen Theorien aber noch verruchter erscheinen. Kaum ist der heilige Vater in Rom den Händen einer Bande entgangen, gegen welche gewöhnliche Straßenräuber fast unschuldig erscheinen.