5. Reihe: Wappen von Pommern, Markgraf Albrecht, Hochmeister des Deutschen Ordens, nachmals Herzog in Preußen, Markgraf Georg der Fromme, Wappen von Pommern.

4. Reihe: Wappen des Burggrafen von Nürnberg, Markgraf Friedrich, Domprobst zu Würzburg, Markgraf Wilhelm, nachmals Erzbischof von Riga, Wappen von Rügen.

3. Reihe: Wappen von Hohenzollern, Markgraf Johann Albrecht, nachmals Erzbischof zu Magdeburg und Bischof von Halberstadt, Markgraf Gumbert, unkenntliches Wappen.

2. Reihe mit der Inschrifttafel: „Friderich von gottes gnaden marggraff zu Brandenburg zu Stetin Pomern der Cassuben vnd Wenden herczog burggraff zu Nürnberg und fürst zu Rügen 1. 5. 15.“

Die acht Markgrafen in den Reihen 6 bis 3 sind die acht Söhne Friedrichs und seiner Gemahlin Sophie in der Reihenfolge ihres Alters.

In den äußeren Feldern der Sockelreihe befanden sich ursprünglich zwei Engel, ähnlich den oberen Engeln auf der Bekrönung. 1817 mußten dieselben zwei schlechten Medaillons mit den Bildnissen Melanchthons und Luthers weichen.

10. Das Pfinzingsche Fenster. 1515 gemalt von Veit Hirschvogel d. Ä.

Es umfaßt acht Querreihen: Architektur mit zwei Stockwerken. Im oberen Stockwerk die Heiligen Christoph, Sebald, Maria mit dem Christuskind und Anna selbdritt. Im unteren Stockwerk der Stifter und seine Gemahlin mit den Wappen der Pfinzing und Grundherr, darunter knieend acht Familienangehörige beiderlei Geschlechts mit ebensovielen Pfinzingschen Wappen. In der untersten Reihe Inschrifttafel: „Siegfridus Pfinzing sibi suisque MDXV.“ Darunter zwei Wappen (Pfinzing-Harsdorf). Einzelne Stellen, hier und da sogar mit Schriftscheiben, ziemlich barbarisch geflickt.

11. Das Hallersche Fenster. 1372–1379.

Es umfaßt 6 Querreihen: