13. Das Behaimsche Fenster. 1372–1379.

Das Glasgemälde umfaßt die sechs unteren Reihen und greift mit der Bekrönung in die siebente Reihe über. Die mittleren Felder der Sockelreihe enthalten zwei Behaimsche Allianzwappen, in den Feldern daneben kniende Familienangehörige mit Behaimschen Allianzwappen. Die mittleren Bahnen sind kompositionell zusammengefaßt, und zwar sind die Reihen 2 bis 7 in drei Etagen gegliedert, welche von unten nach oben die Verkündigung (eine starke gelbe Röhre vermittelt den hl. Geist, eine Taube, vom Munde Gott Vaters dem Ohr der Maria), Geburt Christi und die Krönung Mariä zeigen. In den übrigen seitlichen Feldern, abgesehen von den erwähnten Wappenfeldern, neben der Verkündigung zwei weitere Anbetende, eine männliche und eine weibliche Figur mit Allianzwappen, zu den beiden Seiten der Geburt und Krönung vier musizierende Engel.

Im Maßwerk Medaillons mit dem zwei Behaimsche Allianzwappen, je von einem Engel gehalten, aus dem 16. Jahrhundert.

14. Das Volckamersche Fenster. Etwa 1490–1500.

Es umfaßt 6 Querreihen:

1. Reihe (von oben): Reiche gotische Baldachinarchitektur als Bekrönung.

2. Reihe: Von den Darstellungen, die diese Reihe enthielt, der Verkündigung und Geburt, ist nur mehr je eine Hälfte vorhanden, nämlich die Maria von der Verkündigung und der hl. Joseph von der Geburt. Sie nehmen die beiden mittleren Felder ein. An die Stelle der abhanden gekommenen anderen Hälften wurden ein Volckamersches und ein Gärtner-Schürstabsches Wappen in die Butzenverglasung der beiden seitlichen Felder eingefügt.

3. Reihe: Anbetung der heiligen drei Könige.

4. Reihe: Beschneidung und Darstellung im Tempel.

5. Reihe: Kniende männliche und weibliche Familienangehörige mit Volckamerschen Allianzwappen.