Abb. 126. Orgel im Ostchor.
Abb. 127. Eisenbeschlag vom Brauttor.
Abb. 128. Eisenbeschlag vom Brauttor.
Totenschilder. Zum Inventar der Kirche zählen nunmehr auch eine große Anzahl von alten Totenschildern verschiedener Patrizierfamilien. Die früher in der Kirche aufgehängten Schilder wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis auf das unten erwähnte Stromersche, das auf seinem alten Platz oberhalb der Stromerschen Empore im nördlichen Seitenschiff verblieb, den Stiftern zurückgegeben. Wie weit die jetzigen Schilder mit den früheren identisch sind, dürfte sich schwerlich feststellen lassen. Von den Totenschildern, von denen manche, insbesondere ein Hallersches, sowohl nach der künstlerischen wie nach der technischen Seite von Interesse sind und bei deren Herstellung teilweise mit den einfachsten Mitteln (Roßhaare, vergoldete Hanfstricke usw.) gearbeitet worden ist, gehören 21 der Löffelholzschen (Abb. [115]), 7 der Kressischen (Abb. [116]), 12 der Hallerschen (Abb. [117], [118]), 11 der Harsdörferschen, 4 der Ebnerschen (Abb. [119]) (hievon 2 neu) und 1 (siehe oben) der Stromerschen Familie (Abb. [120]) an. Sie stammen aus der Zeit vom 14. bis zum 18. Jahrhundert und hängen im Westchor, im Mittelschiff und im nördlichen Seitenschiff in der Nähe der Grabstätten der Stifterfamilien.