Krankenkelch mit Patene. Kelchhöhe 17 cm, Patenendurchmesser 10 cm. Silber vergoldet. Gestiftet von Joachim Kern und dessen Ehefrau 1675. Fuß sechsblattförmig. An der Rückseite des Fußrandes die eingravierte Inschrift: „Joachim Kern und dessen Ehewürthin Catharina 1675.“
Beschauzeichen Augsburg und Marke JV (oder M?).
Etui mit Löffel. Etuilänge 17 cm, Breite 4·5 cm. Beides Silber, teilweise vergoldet. Um 1700. An der Seite und am Deckel des Etuis gepunzte Darstellungen der Leidenswerkzeuge, ferner auf dem Deckel getriebenes Kruzifix, wovon der rechte Arm fehlt. Darüber in Gravierug der Hahn.
Beschauzeichen Nürnberg und eine Meistermarke, die sich aus einem I, V und N zusammenzusetzen scheint.
Klingelbeutel. An der Vorderseite die Gruppe Christus am Kreuz mit Maria Magdalena aus gegossenem und ziseliertem Silber. An der Rückseite rundes Schild von Silberblech, darauf das Monogramm AMM (ineinandergestellt) und die Jahrzahl 1723 graviert. Durchmesser des Schildes 6 cm. Beutel von neuem rotem Samt.
Hostienbüchse, rund. Durchmesser 13·5 cm, Höhe 9·5 cm. Silber, vergoldet. Auf dem Deckel eingraviert das Bild des hl. Sebald und: ’M. M. W. 1744.‘
Beschauzeichen Nürnberg und undeutliche Marke.
Zwei Abendmahlskelche mit Patenen. Kelchhöhe 28 cm, Patenendurchmesser 18 cm. Silber, vergoldet. Rokoko. Getriebene wellenförmige Ornamente an Cuppa, Nodus und Fuß. Fußrand mit Horizontalprofilierungen. Um 1755.
Beschauzeichen Nürnberg und Marke. Siehe Rosenberg, a. a. O. Nr. 3275 b und c.