Ferner befinden sich in der südlichen Sakristei noch zwei kleine alte Messingleuchter ohne künstlerische Bedeutung.

In der nördlichen Sakristei:

Zwei Altarleuchter. H. 76·5 cm. Silber. Modern gotisch um 1830. Basis sechseckig, auf sechs Drachen ruhend. Schutzteller mit Zinnen, von Krabben getragen.

Auf dem Hauptaltar:

Altarkruzifix. H. 1·28 m. Der Kruzifixus aus Silber gegossen und ziseliert, Kreuz und Sockel Holz. Um 1700. Vorzügliche Arbeit.

Zwei Altarleuchter in Gestalt von Kerzen haltenden Engeln (Abb. [131]). Höhe der Figuren ohne Leuchter und Flügel 39·0 und 39·5 cm. Gegossen, massives Silber, vergoldet. Auf jedem das Volckamersche Wappen. Kostbare Arbeiten aus der Zeit um 1490.

Zwei Paare gedrechselter und ein Paar zum Teil gedrechselter, zum Teil gegossener Messingleuchter; das letztere Paar aus der Barockzeit.

Auf den Rückwänden zu den Seiten des Hauptaltares zwei holzgeschnitzte und bemalte, insbesondere reich vergoldete knieende leuchtertragende Engel auf Postamenten, der eine eine vortreffliche Arbeit aus der Zeit um 1500, der andere (rechts vom Hochaltar) eine moderne Kopie von jenem im Gegensinne.

Auf dem Löffelholzaltar:

Altarkruzifix. H. 1·31 m. Der Kruzifixus aus gegossenem und ziseliertem Silber, Kreuz und Sockel Holz mit reichem Silberbeschlag, an der Vorderseite ein sich aus M und W zusammensetzendes Monogramm. Gute Arbeit aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.