Vier messinggedrehte Leuchter, darunter zwei gleiche mit Löffelholzischen Allianzwappen und der Jahreszahl 1696 (auf einem querovalen Schildchen am Fuße).
Auf dem Muffelaltar ein Paar kräftige gedrehte Messingleuchter, je mit dem Muffelschen Wappen am Fuße.
Auf dem Petrusaltar ein Paar einfache gedrechselte Messingleuchter.
Auf dem Tucheraltar ein Paar gedrungene messinggedrechselte Leuchter mit dem Wappen der Schnecken (2 gekreuzte Lanzenspitzen) je an ihrem Fuße.
Auf dem Halleraltar und gegenüber vor der Adam Kraftschen Kreuzschleppung vier gleiche einfach gedrechselte Messingleuchter.
Besonders hervorzuheben ist hier sodann noch die über der Tucherschen Begräbnisstätte, vor den Gedenktafeln dieses Geschlechtes aufgehängte Ewiglichtlampe aus Messing, deren Körper durchbrochen gearbeitet und mit schön stilisiertem Blattwerk und drei Tucherschen Wappen reich graviert ist. Drei groteskenartige weibliche Halbfiguren, ebenfalls aus Messing gegossen, stellen die Verbindung zwischen dem Körper der Lampe und dem Gehänge her. 16. Jahrhundert.
Einige hölzerne Barockkruzifixe und sonstige Altargeräte sind von keiner künstlerischen Bedeutung.
Im Germanischen Nationalmuseum endlich wird heute aufbewahrt:
Der „Dilherrsche“ Pokal. Vom Jahre 1635 (?). Silber, vergoldet. H. mit Deckel 47·5 cm. Am Fuß, an der Cuppa und am Deckel getriebene Blumen- und Rankenornamente, an der Cuppa außerdem noch Engelsköpfe und in Medaillons drei figürliche Darstellungen des Sündenfalles. Den Hals bildet die gegossene und ziselierte Figur eines Engels, welcher einen Totenkopf hält. Auf dem Deckel die Erdkugel mit Schlange, darauf der auferstandene Christus. Inschriften sind über den ganzen Pokal verteilt. Der Pokal soll ein Geschenk des Rates der Stadt Nürnberg an den Pfarrer J. M. Dilherr von St. Sebald sein.