Das 15. und 16. Jahrhundert haben sodann eine Reihe weiterer Schmuckstücke an kostbaren Bildwerken, Epitaphien und Einrichtungsgegenständen hinzugefügt, welche der Verehrung des Kirchenpatrons, den gottesdienstlichen Zwecken und dem Gedächtnisse der Patrizierfamilien, die hier ihre Grabstätten besaßen, ihre Entstehung verdanken.
Tafel XI.
Romanisches Dienstkapitäl des Mittelschiffes mit später angesetztem gotischen Baldachin.
Gewölbeschlußstein im Ostchor.
In der Barockzeit ging freilich von der mittelalterlichen Erscheinung vieles — unter anderm durch Übertünchung die farbige Wirkung des Innern — verloren. Auch die hauptsächlichsten Mobiliarstücke wurden entfernt. Es entstand ein anderes Bild durch die Errichtung eines neuen mächtigen Hauptaltares, neuer Seitenaltäre, einer neuen Kanzel und hölzerner Emporen, welch letztere, zum Teil an den Wänden des Mittelschiffes angebracht und von den Triforien aus zugänglich, das Mittelschiff noch mehr einengten und verfinsterten.
Tafel XII.