1613 wurde der Altar vom Maler Leonhard Prechtel restauriert. Aus den Schriftstücken hierüber (im Stadtarchiv Nürnberg) geht hervor, daß der Altar ein Flügelaltar war, und daß sich auf den Flügeln Malereien auf Goldgrund befanden. Auf die Predella, die ganz zu erneuern war, malte Prechtel zwei „Historien“. Siehe den Hauptaltar, S. 134.

Abb. 53. Petrusaltar (geöffnet).

Nikolausaltar. Er stand in der nördlichen Apsis des romanischen Ostchores, dann im neuen Ostchor im nördlichen Umgang als linker Seitenaltar. An seiner Stelle erhebt sich jetzt der 1659 im Barockstil errichtete Nikolaus- oder Tucheraltar (siehe S. 134).

Kandelgießerpfründe, 1406 von Hartmann Kandelgießer gestiftet.

Stephansaltar. Er stand in der südlichen Seitenapsis des romanischen Ostchores. Seit 1372 im südlichen Umgang des neuen Ostchores. An seiner Stelle erhebt sich jetzt der 1663 errichtete Altar (siehe S. 135). 1255 eingeweiht. Ablässe 1448, 1452, 1460, 1479, 1481 und 1487. Drei Pfründen, die des Heinrich von Tuttenstetten, Pfarrer 1300–1307, welche 1364 bestätigt wurde, die des Paul Muffel, deren Stiftungsjahr unbekannt ist, und die Pfründe des Ambrosius Stromer von 1509.