Der Aufbau besteht aus Rückwand mit Gemälde, zwei flankierenden Säulen und einem von denselben getragenen Giebel. Architektur wie Bildhauerarbeit, von welch letzterer hauptsächlich der Christusknabe auf dem Giebel Erwähnung verdient, stammen von Georg Schweigger. Der Altar gehörte zur ehemaligen Barockausstattung der Kirche. Altarblatt mit einem Ecce homo, Ölgemälde auf Leinwand von Matthäus Merian dem Jüngeren. Unter dem Bilde die Inschrift: Er ist umb unser Sünde willen zerschlagen Esa. 53. Oben das Wappen der Tucher.
Abb. 58. Geburt Christi. Von einem der Flügel des Löffelholzaltars.
Abb. 59. Legende des heil. Georg. Von einem der Flügel des Löffelholzaltars.
Der Muffelsche oder Stephansaltar. Im Ostchor, und zwar im südlichen Umgang an Stelle des als rechter Seitenaltar verwendeten alten Stephansaltares (siehe S. 131). 1663 von der Familie Muffel gestiftet, nachdem sein Vorgänger in die Lorenzkirche transferiert worden.
Gegenstück zu dem Tucherschen Altar und mit diesem der hauptsächlichste Überrest der Barockausstattung der Kirche. Altarblatt mit der Auferstehung Christi, Ölgemälde auf Leinwand von Johann Franziskus Ermel. Unter dem Bild die Inschrift: Er ist umb unser Gerechtigkeit willen wieder auferweckt. Rom. 4. Oben das Wappen der Muffel.