„Charles“, sagte Mietje zu ihrem Gatten: „Ich will mich in das oberste Stockwerk begeben und unsre Annäherung an den Mond beobachten.“
„Vortrefflich“, stimmte Flitmore ihr zu: „Wollen Sie vielleicht so freundlich sein, meine Frau zu begleiten, Heinz? Wir wollen unterdessen betrachten, wie die Erde aussieht, während wir uns von ihr entfernen. Wenn da nichts mehr zu sehen ist, kommen wir auch nach oben, und das wird bald der Fall sein; denn nach meinen Berechnungen werden wir schnell die Geschwindigkeit des Lichts erreichen, 300000 Kilometer in der Sekunde.“
„Na, na!“ rief der Professor zweifelnd.
„Steigen Sie die Treppe hinauf, Sie alter Zweifler“, sagte der Lord; „wie Sie sehen, befindet sich Okular und Spiegel des Teleskops dort oben in der Nähe der Decke. Es ist dies freilich etwas unbequem für den Beobachter, aber was wollte ich machen, wo es gilt nach unten Ausschau zu halten.“
„Wissen Sie auch, was oben und unten ist?“ rief Heinz, der eben durch die obere Luke in der Decke das Gemach verließ, dem Lord herab.
Niemand begriff, was er damit meinte; aber der Gedanke, der dem jungen Gelehrten soeben aufgeblitzt war und ihn zu dieser merkwürdigen Frage gebracht hatte, hatte seine volle Berechtigung, wie die Zurückbleibenden binnen Kurzem erfahren sollten.
Heinz hatte inzwischen die Luke hinter sich verschlossen und stieg mit Lady Flitmore weiter hinan von Stockwerk zu Stockwerk, bis die 14 drei Meter hohen Treppen überwunden waren und sie im obersten Saal anlangten.
Flitmore verschloß während dieser Zeit den Eingang zum untersten Raume hermetisch und überzeugte sich, ob alles in Ordnung und nichts vergessen worden sei.
Der Professor saß bereits auf dem obersten Absatz der Stiege am Okular des Fernrohrs.
„Nun denn, in Gottes Namen und im Vertrauen auf des Allmächtigen Schutz!“ rief der Lord feierlich: „Meine Herren, ich schließe den Strom.“