Sie traten durch ein Gebüsch an die Ufer eines stillen Sees, der im rosigen Schein der Mondnacht magisch leuchtete.

Bunte Schwäne, Enten und Wildgänse plätscherten in seinen friedlichen Fluten; Reiher, Flamingos, Ibisse, Pfauen und Pelikane belebten in ihrem strahlenden Flaumkleide die Ufer, lauter Vögel, die zwar den entsprechenden irdischen Arten ähnlich waren, doch in Formen und Farben weit vollkommener und entzückender erschienen als diese.

Riesenechsen, eine Art Krokodile, mit perlmutterschimmernden Schuppen lagen am Strand oder lugten aus dem rosenschimmernden Spiegel.

Heinz folgte dem Beispiel seiner Gefährtin, die diese prächtigen Eidechsen zärtlich streichelte; hier hatten auch diese gewaltigen Amphibien nichts Feindseliges noch Schreckhaftes; man sah es ihren sanften Augen schon an, wie fromm und friedlich sie waren.

Der rosa Mond versank hinter dem Horizont und sein blauer Gefährte löste ihn ab.

Da schlang Heliastra den zarten Arm um ihres Gefährten Hals und sagte: „Komm, laß uns nun wieder zu den Freunden zurückkehren; die Stunde der Heimkehr naht, und morgen wollen wir ja die große Reise nach der Hauptstadt des Landes antreten.“

Sie kehrten in den Kreis der festlichen Menge zurück und bald darauf erfolgte der allgemeine Aufbruch unter herzlichen Abschiedszurufen.

48. Eine Reise auf dem Planeten.