Nun haben wir ja die Erfahrung gemacht, daß das Weltschiff sich im Raum mit einer eigenen Lufthülle umgibt, die sich selbständig erneuert. Dagegen müssen wir für reichliche Speisevorräte sorgen, da unter Umständen die Rückfahrt mehrere Jahre in Anspruch nehmen kann ....“
„Seid ohne Sorge!“ unterbrach ihn Bleodila: „Allen Frauen der Stadt wird es eine Freude sein, eure Vorratsräume mit Mehl, Gemüse- und Obstkonserven, sowie mit Milch, Butter, Käse und Eiern anzufüllen, daß ihr zehn Jahre daran zu zehren habt; ihr wißt, daß wir Verfahren kennen, durch welche selbst Eier und Milch sich jahrelang frisch erhalten.“
„Auch Honig und Holz sollt ihr haben, da unser Baumholz ja so schmackhaft und nahrhaft ist, wie die Früchte und sich auch ohne besondere Behandlung hält und sein köstlicher Saft euch einen unerschöpflichen Trank bietet,“ setzte Fliorot hinzu.
„Nun, dann sind wir wohl geborgen, wenn Gottes Gnade uns begleitet, wie ich nicht zweifle,“ sagte Mietje mit feurigem Dank.
Jetzt trat Heliastra vor: „Auch ich habe eine Bitte auf dem Herzen,“ sagte sie, während eine holde Röte ihr Antlitz durchleuchtete: „eine Bitte an euch, liebe Freunde: nehmt mich mit auf eure Erde!“
Alle standen starr. Auch Gabokol und Bleodila, Fliorot und Glessiblora waren völlig aus der Fassung.
Heinz aber durchflutete es wie ein unausdenkbares Glück; doch gleich darauf dachte er, es sei ja zu schön, um wahr zu werden, und weder dürften sie das liebliche Mädchen seinem glücklichen Planeten entführen, noch würden seine Eltern es je von ihren Herzen reißen können.
Mietje war die erste, die es aussprach: „Kind, liebes Kind, wie dürften wir es wagen, dich ins Ungewisse mitzunehmen und aus deinem Paradies in das Elend unserer Erde zu entführen.“
Heliastra lächelte: „Wißt ihr nicht, daß Gott überall ist? Wo ist da das Ungewisse? Und sehet, das ist meine Sehnsucht, der brennende Wunsch meines Herzens, euer Schicksal zu teilen und euch zu helfen, das Leid eurer Erde zu mildern.“
„Es ist ein edles Ziel, das meine Tochter sich setzt,“ sagte Gabokol nachdenklich: „Es muß Gott wohlgefällig sein.“