Während der nächsten Tage richtete Gabokol die Sannah, die Flitmore herabgelenkt hatte, für die Parallelkraft ein, flickte auch das Loch, das ihr der Meteorit beigebracht hatte. Die Bewohner der Stadt zogen inzwischen unaufhörlich in Scharen herbei, um die Innenräume mit unerschöpflichen Vorräten zu füllen, namentlich auch mit allerlei Sämereien für die Erde, obgleich Schultze stark bezweifelte, daß dort die Wunderpflanzen Edens gedeihen könnten.
Dann wurde die feierliche Hochzeit von Heinz Friedung mit Heliastra gefeiert und der greise Priester der Stadt gab das Paar im Namen des allmächtigen Gottes zusammen und segnete es ein.
Die ganze Stadt nahm Teil an dieser außerordentlichen Feier und zwar nicht nur äußerlich, sondern mit liebenden und fürbittenden Herzen. Alle bewunderten Heliastras Entschluß und wünschten ihr Gottes reichsten Segen dazu.
Dann wurde ein Freudenfest gefeiert, wie es bei solchen Anlässen üblich war. Zum Schlusse, als der Rosenmond dem blauen Monde Platz machte, nahm die rosige Gattin Abschied von ihren Freundinnen und Bekannten.
Am andern Morgen verabschiedete sie sich auch von den Ihrigen, deren Gottvertrauen und Fügsamkeit in den göttlichen Willen ihnen half, den Trennungsschmerz getrost zu überwinden.
Auch unsere Freunde nahmen herzlichen, dankbaren und gerührten Abschied.
Heliastra aber war voll strahlender Freudigkeit, als sie mit ihrem Gatten das Fahrzeug betrat, das sie führen sollte in die Welt ihrer Sehnsucht, die Welt, wo es Schmerzen zu lindern und Tränen zu trocknen gibt.
„Gott sei mit euch und lasse euch wiederkehren!“ riefen die Zurückbleibenden den Scheidenden nach, als die Sannah, von der Fliehkraft getrieben, emporschoß, und Heinz und Heliastra aus der offenen Lucke ein letztesmal herniederwinkten.