Gegen das Versöhnenwollen und die Friedfertigkeit. Dazu gehört auch jeder Versuch von Monismus.
378.
Die „Sinnlosigkeit des Geschehens“: der Glaube daran ist die Folge einer Einsicht in die Falschheit der bisherigen Interpretationen, eine Verallgemeinerung der Mutlosigkeit und Schwäche, – kein notwendiger Glaube.
Unbescheidenheit des Menschen – : wo er den Sinn nicht sieht, ihn zu leugnen!
379.
Ist man Philosoph, wie man immer Philosoph war, so hat man kein Auge für das, was war, und das, was wird: – man sieht nur das Seiende. Da es aber nichts Seiendes gibt, so blieb dem Philosophen nur das Imaginäre aufgespart, als seine „Welt“.
380.
Die „wahre Welt“, wie immer auch man sie bisher konzipiert hat, – sie war immer die scheinbare Welt noch einmal.