Dafür ist meine Haut frisch und straff, und die Nägel meiner Hände und Füße sind rosig wie die eines Mägdleins.
Irid! Irid! Nie sah ich Füße wie die deinen! Auf dein Wohl, Irid! Den letzten Tropfen dieses Weines auf dein Wohl! Ich will jetzt schlafen. Ich bin müde. Irid – – –
Ich mußte lange und tief geschlafen haben. Als ich erwachte, bedurfte es geraumer Zeit, bis ich mich in der Situation zurechtfand.
Es war warm geworden, und die Sonne stand schon kurz vor dem Untergehen.
Ich rieb mir die Augen. Was mochte die Uhr sein? Hatte dieser Globus überhaupt dieselbe Umlaufszeit, wie unsere Erde? Die Größe der Sonne da draußen allerdings schien der unsern gleich zu sein.
Überhaupt, welche Merkwürdigkeit: Alles, was ich bisher sah, erschien mir zwar fremd, aber doch in Form und Materie dem Irdischen durchaus ähnlich.
Vor allem Irid! Fremd und merkwürdig zwar scheint sie, aber ein Weib wie alle, die mich bisher gelockt hatten. Doch eine veredelte Blume gegen jene!
Sie mußte, während ich schlief, bei mir gewesen sein: die Reste meines Mahles waren fortgeräumt. Auch die leergetrunkene Flasche.
Der Wein ist reichlich schwer gewesen für meinen frisch atomisierten Körper, dem alle Giftstoffe entzogen waren. Trotzdem war mir sehr wohl, und ich reckte meine neugeborenen Glieder in bewußtem Kraftgefühl.