Ich sprang auf sie zu. Ich griff hart mit beiden Händen nach ihrem Leibe. Der letzte Rest der Kleidung blieb in Fetzen zwischen meinen Fingern.

Da schrie sie wie in Todesangst laut auf: „Markus!“

Der Schrei vergellte in der Einsamkeit der Winternacht.

Mit meinen Händen hob ich sie jäh empor, hoch über meinen Kopf.

Das Schreien und Sträuben ihrer starken Jugend war umsonst: in ihrem Bette lag sie in meinen Armen.

Keine Mauer mehr gab es nun zwischen Markus und Irid!

Ein schwaches Weib wand sich wimmernd in der höchsten Stunde ihres Lebens unter meiner Kraft.

Als die Wintersonne aufstieg über dem Schnee, erwachte ich aus tiefem Traum. In meinen Armen schlief Irid.

Ihr reiches, blondes Haar lag wirr über dem zerstörten Bett, aber ihre Brust atmete ruhig.