Dann aber, nachdem ich durch das bewundernswert liebevolle Verhalten der unbekannten, gastlichen Hüttenbewohner, die mir köstliche Früchte brachten, Bananen, Orangen, auch gekochte Fische und eine schöne braune Kakaosuppe, einigermaßen wieder zu Kräften gekommen war, führten mich die beiden Männer der Familie, halb mich tragend, hinaus.

Es war eine tropische Vegetation um mich, ich blickte über ein felsiges Flußtal, und in der Nähe rauschte stark ein Wasserfall.

Sie setzten mich auf einer Bank vor der Hütte nieder, neben welcher ein Fischernetz zum Trocknen hing.

So saß ich in der warmen Sonne, noch nackt, wie sie mich gefunden hatten. Zum Schutze gegen die Strahlung legten sie mir eine Decke um und setzten einen Basthut auf meinen Kopf.

Von Irid vermochte ich nichts zu erfahren. In Zeichen gegebenen Fragen wich man aus oder verstand sie nicht. Ich verging fast vor Qual.

Später, wieder in der Hütte, fand ich ein Stück alter Zeitung, in spanischer Sprache geschrieben und in Porto Cabello gedruckt, welchen Ort ich nicht kannte, ihn aber der Umstände wegen richtig im nördlichen Südamerika wähnte.

Nach einigen weiteren Tagen war ich, trotz noch erheblicher Schmerzen, so weit wieder hergestellt, daß ich unter Hilfeleistung der Männer einige Schritte gehen konnte.

Als ich nun mit Hilfe spanischer Brocken, deren ich mich jetzt entsann, dringlicher als bisher nach meinem Weibe fragte, wechselten die Männer ernste Blicke, nahmen mich unter die Arme, führten mich in eine zwischen der Hütte und dem Flußtale liegende kleine Orangenwaldung und wiesen auf einen frisch aufgeworfenen Hügel von Erde und Steinen.

Die Urkraft meines starken Körpers klage ich an.