Brinkmann, der Besiegte, hatte sich erhoben. Brinkmann, der Besiegte, hatte ein neues Schiff gebaut. Das hieß er „Die Vergangenheit“. Warum denn „Die Vergangenheit“? Die Antwort spielte der Telegraph um die Erde:
Das neue Schiff läuft schneller als der „Zeitlos“, also schneller auch als sich die Erde um sich selbst bewegt. Mithin...
Die zum ersten Male auf der „Vergangenheit“ fuhren, konnten sich vor Staunen gar nicht fassen: eben, bei der Abfahrt, war die Sonne im Westen in das Meer gesunken. Los schnellte das Schiff vom alten Kontinent, wie vom Himmelsbogen ein Pfeil, den der Allmächtige in den Weltenraum hinausschießt. Und, o Wunder, da sah man die untergegangene Sonne wieder zurückgehen, wieder aus dem Meere aufwärtstauchen, wieder zu einem neuen Nachmittage, nein, einem schon vergangenen Nachmittage rückwärtswandern...
Die Menschen auf dem Schiffe wurden nicht älter. Die Menschen auf dem Schiffe blieben auch nicht stehen in der Zeit.
„Wir werden jünger — jünger — jünger!“ riefen sie in überquellender Begeisterung.
„Wir wandern in unsere eigene Vergangenheit hinein!“ schrien sie.
Und so war es.
Die Menschheit, die nicht sterben wollte, flüchtete sich auf das letzte Riesenschiff, auf „Die Vergangenheit“. Kaum, daß sie abgestoßen waren vom Gestade der Gegenwart, schwenkten sie die Hüte, schwenkten sie die Tücher:
„Wir fahren in unser Jugendland, in unser Jugendland zurück!“
Das war ein sonderbares Rückwärtstauchen in die Vergangenheit.