Übrig blieb von allen Millionen ein gütiges und kostenloses „Povero — poverino — poverissimo“ zwischen zwei Hochzeitstänzen einer Strohflechterin, und der befreite Dankblick eines zerquälten Milliardärs, der in seiner Sterbestunde das einzige geschenkt bekam, was er nimmermehr bezahlen hätte können.
Tag- und Nachtärger
Da hatte ich mich wieder einmal schandbar geärgert wegen irgendwas.
„Sie sollten sich doch nicht so ärgern am hellichten Tage“, sagte jemand.
„Am hellichten Tage?“ sagte ich verwundert und ärgerlich zugleich, „wissen Sie vielleicht ein Mittel, um den Ärger aus dem wachen Tag in die dunkle Nacht zu schieben?“
„Ich nicht, aber der Doktor Switschbidiwitsch weiß eines.“
Stracks lief ich zum Doktor Switschbidiwitsch.
„Ist es wahr?“ sagte ich, „daß Sie den Tagärger in die schlafende Nacht hineinzaubern können?“
„Gewiß kann ich das.“