„Dahinein, wenn ich bitten darf, laut Doktor Switschbidiwitsch.“

„Ich weiß schon, was ich die vierte Nacht tue“, dachte ich und beschloß, mir sie in irgendeinem Gasthaus um die Ohren zu schlagen. Da saß ich still in einer Ecke und kämpfte und kämpfte gegen den Schlaf.

Auf einmal war ich nicht mehr im Gasthaus, sondern im Bahnhof am Schwanze einer langen Menschenschlange vor dem Fahrkartenschalter. Wie alle andern trippelte ich vor Ungeduld, wann ich endlich an die Reihe kommen würde. Wie die andern murmelte ich dann und wann: „Den Teufel auch, wenn ich nun den Zug nicht mehr erwische.“

Endlich, nach einer Viertelstunde, bin ich an der Reihe. Ein verärgertes Beamtengesicht mit gesträubtem Schnurrbart fährt mich aus dem Schalter an:

„Na, wohin, — so reden Sie doch!“

Heiliger Bimbam, jetzt hatte ich den Namen der Station vergessen.

„Nach — nach —“, stotterte ich. Die Schweißperlen standen mir auf der Stirne. Der Name fiel mir um alles in der Welt nicht ein. Die Leute hinter mir drängten ungeduldig:

„Wir kommen nicht mehr mit — wir kommen nicht mehr mit — der Mensch dort vorne soll doch — soll doch — kruzitürkennocheinmal...“

„Nach — nach“, setzte ich verzweifelt wieder an.

„Nach — nach — wohin Sie halt meinen, Herr Sekretär.“