Auch die Fortsetzungen waren noch einigermaßen verschieden. Aber der Schluß, der Schluß war stets derselbe. Alle, alle liefen sie in einen einzigen Schlußsatz aus:
„In deinem Alter habe ich...“
Das heißt, was die Eltern in dem Alter ihrer Kinder hatten, waren, taten oder unterließen, ging ja auch wieder scheinbar auseinander, aber in Wirklichkeit war’s doch dasselbe. Denn es kam immer auf eine unabänderliche Bravheit oder Wohlanständigkeit hinaus, ob sie sagten:
„In deinem Alter habe ich nicht soviel Butter auf das Brot bekommen...“, oder
„In deinem Alter habe ich noch gar nicht gewußt, wie ein Theater von innen ausschaut...“, oder
„In deinem Alter hatte ich noch keine Ahnung von einem Federhut...“, oder
„In deinem Alter ist uns der Schnabel sauber geblieben von...“, oder
„In deinem Alter hätten wir es nicht gewagt, zu...“, oder
„In deinem Alter würden wir uns zu Tode geschämt haben, wenn...“, oder