»Danke schön! A propos, können Sie mir einen Koffer borgen? Ich möchte gerne Verschiedenes mit nach Hause nehmen, und dazu ist der meinige zu klein.«

»Aber gewiß, mein Bursche kann Ihnen den großen Korb hinunterbringen, wird der genügen?«

»Natürlich, vollständig, besten Dank!«

Borgert merkte, daß sein Besuch nicht ganz gelegen kam. Leimann hatte schlechte Laune und ließ sich auch gar nicht in seiner Beschäftigung stören. Er war so mit seinen Gedanken dabei, daß er Borgert's Fragen kaum hörte, und so hielt es dieser für angebracht, sich zu empfehlen, mit dem Versprechen, zum Abendessen wieder heraufzukommen.

»Wann könnte ich wohl den Koffer haben?« fragte er im Weggehen.

»Sowie mein Bursche aus der Stadt zurück ist, besorgt er ihn hinunter. Also auf Wiedersehen!«

In seinem Zimmer ließ sich Borgert in einen Sessel nieder. Ihm war so wohl und frei, er hätte jauchzen mögen, denn einen Tag später war er den ganzen Krempel los und brauchte sich nicht mehr zu ärgern. Dabei diese nette Begleitung! Er wunderte sich, daß er auf diese Idee nicht früher gekommen war.

Da fiel ihm ein, daß er ja noch gar nicht an's Packen gedacht habe, er wollte wenigstens alles zurechtlegen, damit nichts vergessen würde.

Er ließ seinen Blick durch den eleganten Raum streifen und überlegte, was wohl des Mitnehmens wert sei. Dann nahm er von dem Sofapaneel einen silbernen Becher, das Abschiedsgeschenk seines früheren Regiments, und stellte ihn im Nebenzimmer auf einen Tisch.