Glück, wie wandelbar bist du!«

Das finden die Jungen sehr nett. Einer aber fragt nun doch noch: »Ist das alles?«

»Ach,« lacht der kleine Köckeritz laut auf, »du willst wohl noch eine Tasse Schokolade zu haben?«

Keiner freut sich mehr darüber als der Fritze Köhn. »Die nimmt der!« erklärt er laut. »Vielleicht wird er denn so sachteken schläuer davon!«

Blattlaushumor.

Die paar Schritte über den kleinen Verbindungsdamm zwischen Werder und Festland geht’s jetzt zurück und dann rechts ab auf ödem Sandwege zwischen Brombeergebüsch dahin. Vor den Jungen leuchten und blitzen die kurzen Wellen des immer schönen Wannsees auf. Da fühlen sie keine Müdigkeit, sondern schleppen die Beine mutig durch den Brandenburger Schnee, den rieselnden Gelbsand, in den sie einsinken bis an die Knöchel. Immer zwischen Wald und Wasser hin, bis auf einmal scharf links die Pumpstation emportaucht und das bunte Gewimmel der Tische und Stühle in den neuen Lokalen, die am See entstanden sind. Da schlägt der dicke Puntz vor: »Herr Doktor, kehren wir da ein?«

»Nein, Dicker, da würdest du dann doch Bier trinken wollen! Das aber macht beim Marsche nur müde und matt. Hat einer noch etwas für den Dicken zum Trinken?«

Von allen Seiten wird ihm da angeboten: Wasser, kalter Kaffee, Tee.

»Na, am liebsten,« vermutet Fritze Köhn, »wäre ihm Wasser mit ’nem Schuß was drin.«

»Aber,« – Doktor Fuchs sieht nach der Uhr – »wenn ihr wollt, Jungs, dann können wir hier noch fünf bis zehn Minuten lagern. So viel Zeit können wir dransetzen.«